Trödeln & plaudern
 

 

Am Sonntag, den 5. Mai 2019,

gab es ihn wieder, unseren


 

Nachbarschafts-Flohmarkt

                   in Schwarzenbruck
 

...in der Poststraße

 

...in der Sandäckerstraße

 

...im Garagenhof "Am Kirchbühl"

 

  

mit über 30 Teilnehmern in über 25 Einfahrten, Grundstücken, Garagen, Carports...

 

 

 


Hier ein Nachbericht:

         

Gute Stimmung beim Nachbarschafts-Flohmarkt

 

 

Das Thermometer zeigte zwar gerade mal 5 Grad an, trotzdem waren am Sonntag, den 5. Mai einige Schwarzenbrucker ganz früh auf den Beinen, sei es, um rund um den Ort Hinweisschilder anzubringen, oder um Tische in Einfahrten oder Garagen aufzustellen und mit flohmarkttauglichen Gegenständen zu bestücken.

Es war wieder soweit: Der inzwischen traditionell am ersten Sonntag im Mai stattfindende Nachbarschafts-Flohmarkt sorgte wieder für offene Garagen und Gartentore.

Auch wenn die Temperaturen den ganzen Tag über fast nur im einstelligen Bereich waren und sowohl Besucher als auch Verkäufer nochmals ihre warmen Jacken aus den Schränken rausholen mußten, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Zur Erleichterung Aller war auch das ungemütliche Regenwetter vom Vortag über Nacht weitergezogen

Die Angebote waren, wie jedes Jahr, sehr vielseitig und reichten von Büchern, Radios, CDs und Schallplatten über Spielsachen, Kleidung und Schmuck bis hin zu kleinen Möbelstücken, Gartengeräten, Haushaltsgegenständen, Bildern und vielem mehr, kurzum: Alles, was Keller, Dachboden, Haushalt und Garage hergaben.

Auch heuer waren wieder etliche neue Flohmarkt-Teilnehmer mit dabei, und in einigen Grundstücken waren außer den Anwohnern wieder Freunde, Verwandte oder Kollegen, die ihre Trödelsachen in die Autos packten, nach Schwarzenbruck fuhren und beim Flohmarkt mitmachten. Ein „Wiederholungstäter“ kam sogar wieder aus der Oberpfalz mit seiner dreirädrigen Piaggio Ape, um seine Waren anzubieten.

Zu jeder Zeit waren an den Tischen und Ständen Gespräche und Verhandlungen zugange, es wurde gefeilscht und gekauft, und die Käufer konnten sich über ihre Schnäppchen freuen. Aber auch die Verkäufer waren zufrieden: Die Atmosphäre war angenehm, entspannt und familiär, es wurde viel gekauft, und nebenbei gab es auch wieder das ein oder andere nette Gespräch, getreu dem Motto des Flohmarktes: Trödeln und plaudern.

Der Kärwaverein Schwarzenbruck sorgte auch dieses Jahr wieder für das leibliche Wohl. Für Bier und die alkoholfreien Getränke war das Wetter zwar leider etwas zu kühl, dafür waren die leckeren Bratwurstbrötchen umso mehr gefragt. Wie auch letztes Jahr sorgte der Schwarzachtaler Drehorgelspieler zeitweise für musikalische Unterhaltung.

Die Organisatoren bedanken sich bei allen Nachbarn, die mit ihrem vielfältigen Trödel-Angebot den Flohmarkt so interessant machen und bei jenen, welche ihre Grundstücke anderen Trödlern zur Verfügung stellen, aber auch bei den zahlreichen Besuchern, die ebenfalls den Erfolg dieser alljährlichen Veranstaltung ausmachen.

Für den Terminkalender: Der nächste Nachbarschafts-Flohmarkt findet statt am Sonntag, den 3. Mai 2020, dann wieder mit viel Trödel, vielen Besuchern, hoffentlich vielen Sonnenstrahlen und viel guter Laune.

 

 

   
2016 konnten wir ein Jubiläum feiern:

 

10 Jahre Nachbarschafts-Flohmarkt

 

Ein Nachbar hat dem Organisator Martin Michl anläßlich des Jubiläums ein paar Fragen gestellt:

 

N: Wie kam es zu der Idee, bei uns einen solchen Flohmarkt auf die Beine zu stellen?

 

M: Vor etwa dreißig Jahren begann ich, auf dem einen oder anderen Trödelmarkt ein paar Sachen zu verkaufen. Was aber immer störte, war das Ein- und Ausladen und Hin- und Hertransportieren von Klapptischen, Pavillon und der ganzen Flohmarktware. Deshalb reifte die Idee, zusammen mit ein paar Nachbarn einen Flohmarkt auf den eigenen Grundstücken abzuhalten. Vorbild war damals auch ein Straßen-Flohmarkt in Feucht.

 

N: Wie verlief damals der Start?

 

M: Anfangs waren wir zu viert, die ihre Tische in Hofein-fahrten oder Garagen aufbauten. In der Werbung und den Inseraten wurden die vier Hausnummern dann auch genannt, damit die eventuellen Besucher uns schneller finden würden…

 

N: Inzwischen läuft‘s aber schon besser?!

 

M: Auf jeden Fall! Im letzten Jahr waren es mit 14 An-wohnern mehr als die Hälfte der Straße, die mitgemacht haben, und bei einigen waren noch Freunde und Ver-wandte aus dem Ort oder der Umgebung dabei. Außerdem ist seit einigen Jahren der erste Sonntag im Mai als fester Termin bekannt, was die Planung auch erleichtert.

 

N: Weshalb machen nicht alle in der Straße mit?

 

M: Nicht jeder kann sich für Flohmärkte und das Verkaufen begeistern. Das ist absolut ok. Ich freu mich aber natürlich über jeden, der mit trödelt.

 

N: Wie sieht die Werbung für den Flohmarkt aus?

 

M: An etwa 40 bis 50 Stellen in Schwarzenbruck und den Orten in der Umgebung sind meine Frau und ich unterwegs, um die gelben Handzettel auszulegen und Plakate und Werbetafeln anzubringen, dabei werden wir von einigen Nachbarn unterstützt. In mehreren Zeitungen und Mitteilungsblättern werden Artikel wie dieser hier oder Anzeigen veröffentlicht, außerdem hängen Plakate an den örtlichen Gemeinde-Tafeln. Am Flohmarktsonntag bin ich ganz früh unterwegs, um an allen Einfallstraßen Hinweistafeln anzubringen. Schließlich sollen möglichst viele Besucher in die Poststraße geleitet werden. Sonntagabend und die nächsten Tage werden die Tafeln dann alle wieder eingesammelt.

 

N: Woher kommt das Geld für die Material- und Anzeigekosten?

 

M: Ein großer Teil wird durch die Unkostenbeiträge der Teilnehmer gedeckt. Ab und zu fallen noch weitere An-schaffungen an wie z.B. neue Tafeln für die Plakate. Auch wurde ein gebrauchter A3-Drucker angeschafft, da der bisherige Drucker nicht mehr zur Verfügung steht.

 

N: Gibt es dieses Jahr etwas Besonderes?

 

M: Anläßlich des Jubiläums wird der Kärwaverein Schwar-zenbruck am Flohmarkt leckere Bratwürste vom Grill und Getränke anbieten. Außerdem ist dieses Jahr erstmals die benachbarte Sandäckerstraße beim Flohmarkt mit dabei, einige Anmeldungen sind auch schon eingegangen.

 

N: Was sind die Wünsche eines Flohmarkt-Organisators?

 

M: Das Allerwichtigste ist natürlich: Schönes Wetter! Es reicht aber auch schon, wenn’s nicht regnet. Außerdem - dass all unsere Nachbarn auch weiterhin so viel Spaß beim Trödeln haben wie bisher. Und dass viele Flohmarkt-Besucher kommen und zahlreiche Schnäppchen machen. Es kamen in den letzten Jahren übrigens auch Besucher aus Neumarkt und Nürnberg extra nur zu unserem Flohmarkt, und mittlerweile haben wir auch „Stamm-kundschaft“, die jedes Mal bei uns vorbeischauen, auch wenn es „nur“ auf einen kleinen Plausch ist, denn das ist schließlich unser Motto: Trödeln und plaudern - wir freuen uns auf Sie!